Melissa

Skulptur und Bienenstock

Skulptur und Bienenstock, das Öko-Luxus-Loft für ein Bienenvolk.

Die Wohnung ist bereit für ein Bienenvolk in Wohngemeinschaft mit Bücherskorpion und anderen Mikroorganismen, betreut von Imkern mit wesensgemäßer Bienenhaltung .

Melissa heißt die Nymphe durch deren Bauchnabel die Bienen ein und ausfliegen können.
Da erzählten die griechischen Sagen einmal von den Bienen: Der neugeborene Zeus wurde von seiner Mutter in einer Höhle versteckt, da ihn sein Vater aufessen wollte. Dort kümmerten sich dann zwei Adoptiveltern um ihn: die Ziege Amaltheia säugte das Kind mit Milch und die Nymphe Melissa gab ihm Honig. Manche glauben Melissa selbst war eine Biene, was ihr Name bedeutet, oder ob sie die Hüterin der Bienen war? – diese Geschichte zeugte jedenfalls die Idee zu dieser weiblichen Skulptur, die in ihrem Bauch die Bienen beheimaten kann. 

Dass Bienenvölker gerne in runden Baumhöhlen leben, einige Meter über dem Boden und in weiteren Abständen zueinander, ist ein Wissen, was die Zeidlerpraktiken in Wäldern wieder aufleben lässt. In der Tradition der gestalteten Bienenbeuten, mit Masken bestückt oder als Figuren geschnitzt – da ließ sich die Imkerin und Künstlerin in Museen und bei Birgit Maria Jönsson inspirieren, die dieses Kunsthandwerk der Figurenbeuten seit 25 Jahren praktiziert. Beides zu kombinieren ist Anlass zu diesem Projekt. Die Bienen werden im Naturwabenbau ihren Baumstamm ausstatten, Bücherskorpione sollen der Wohngemeinschaft folgen und zwei Glasfenster unter den Haaren werden uns neugierigen Menschen die Chance geben ihr Werk zu verfolgen und sie möglichst wenig zu stören. Aufgestellt wird die Figur in einem Wald mit See bei Berlin wo es die Möglichkeit gibt, die Bienen an Führungen kennenzulernen, und eine Bienen-AG auf das Volk acht geben kann. 

Aktuell 2018 – Wer einen Bienenschwarm in Berlin und Umgebung sichtet oder abgeben mag, kann mich ansummen! Kontakt siehe info.

Skulptur und Führungen: salzundhonig, Silke Meyer
mit Unterstützung von Mellifera e.V., Neue Spitzmühle e.V. und der Sparkassen Stiftung Märkisch Oderland.

 

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